Feuerwehr Meitingen

Wir lassen Messer und Gabel liegen,
um anderen mit der Schere zu helfen.

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Ein Geschenk für die Feuerwehr Meitingen

Die Freiwillige Feuerwehr Meitingen freut sich über neues Werkzeug zur Türöffnung, welches seit Mitte Juni auf dem HLF 20/16 verladen ist. Der Türöffnungssatz ermöglicht es, Hauseingänge so zu öffnen, dass lediglich der Schließzylinder zerstört wird. In Notfallsituationen wie z.B. bei einer hilflosen Person in einer Wohnung, verwenden es Feuerwehren, um möglichst gewalt- und weitestgehend schadenfrei – aber schnell – in das Innere zu gelangen.

Eine großzügige Spende gestattete es, das Hilfsmittel wieder am Standort Meitingen anzuschaffen. Neben der Zugglocke stehen noch mehrere Kleinhilfsmitteln zur Verfügung, die die Öffnung von Eingängen erleichtert. Bereits vor einigen Jahren war die Meitinger Wehr für die Türöffnung im Gemeindegebiet zuständig. Bei der letzten Versammlung beschloss die aktive Wehr, dank der großzügigen Spende, diesen wieder auf dem Meitinger Fahrzeug vorzuhalten, um Türöffnungen in der Marktgemeinde größten Teils wieder selbstständig durchführen zu können. Durch eine professionelle Schulung wurde das bereits vorhandene Wissen wieder aufgefrischt.

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Der Meitinger Kommandant Robert Scherer und seine Mannschaft freuen sich über das Geschenk – hoffen jedoch auch, das neue Equipment so wenig wie möglich im Ernstfall einsetzen zu müssen.

24 Stunden - 12 Jugendliche - 6 Einsätze

Die Sommerferien haben begonnen und schon geht es rund bei der Feuerwehr. Am Freitag startete um 15:00 Uhr die erste 24-Stunden-Jugendfeuerwehreinsatzübung der Freiwilligen Feuerwehren Meitingen und Ostendorf. Neben Kameradschaftlichkeit und Geselligkeit standen auch viele lehrreiche Stunden auf dem Plan.

Zum ersten Einsatz wurden die Jugendlichen um 19:30 Uhr alarmiert. Ein Reisighaufen eines landwirtschaftlichen Anwesens hatte (kontrolliert) „Feuer gefangen“ und es galt das Feuer zu löschen und das anwesende Grundstück vor übergreifenden Flammen zu schützen.

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Anschließend verbrachten die Jugendlichen zusammen gesellige Stunden vor dem Lagerfeuer und spielten Fußball, bevor es in den Schlafraum ging. Die nächtliche Ruhe wurde jedoch um 1:15 Uhr gestört. Ein Arbeiter wurde vermisst und es galt diesen im Ostendorfer Wald zu suchen. Mit Notfallrucksack, Taschenlampen, Wärmebildkamera und Funkgeräten ausgestattet suchten die Jugendlichen das Waldstück ab. Als der Waldarbeiter gefunden wurde, galt es ihn mittels Trage aus dem Wald zu retten.

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Im Feuerwehrgerätehaus angekommen versuchten die Jugendlichen ein paar Stunden zu ruhen um fit für den nächsten Tag zu sein. Doch die Ruhe hielt nicht lange an. Denn bereits um 5:30 Uhr mussten die Jugendfeuerwehrler wieder ausrücken, denn es wurde ein Brand am Lechspitz gemeldet. Neben dem Löschen der Flammen wurde eine Person aus einem Wohngebäude gerettet.

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„Zuhause“ stärkten sich die Feuerwehrler bevor der Alarm um 8:45 Uhr erneut ertönte. Die Meldung lautete: „Menschenrettung - Kanalarbeiter in Schacht gestürzt.“ Mit Hilfe von technischem Gerät und vielen Ideen, befreiten die jungen Einsatzkräfte die Person mittels Flaschenzug aus dem Kanal.

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Doch es sollte nicht vorbei sein, denn gleich im Anschluss ging es zu einem Folgeeinsatz. Ein PKW wurde bei einem Verkehrsunfall gegen einen Baum geschleudert. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Mit Hilfe des Rettungssatzes wurde die eingeklemmte Person aus dem PKW befreit.

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Danach gab es zur Stärkung erst einmal von den Jugendlichen selbst gegrillte Burger, bevor man sich gegenseitig bei einer Wasserschlacht abkühlte. Nachdem auch der Letzte keine trockene Kleidung mehr an hatte, ertönte ein letztes Mal der Einsatzton. Die Jugendfeuerwehrkräfte mussten eine verschüttete Person unter einer Betonwand retten. Erschwert wurde die Übung dadurch, dass nur einfachste Hilfsmittel verwendet werden durften. Punkt 15:00 Uhr bewältigten die Jugendlichen auch diese Aufgabe.

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Die Jugendwarte Uwe Schreiter (FF Ostendorf), Amelie Specht, Niels Neumann (FF Meitingen) und Meitingens Kommandant Robert Scherer überreichten allen ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme und freuten sich über die überaus gelungenen Übungen.

Einsatzübung bei der Firma Sonepar in Langweid

Die Feuerwehr Langweid organisierte eine Einsatzübung im Logistikzentrum von Sonepar in Langweid mit dem Stichwort "Brand 3 Person". Das Szenario der Übung war ein Brand in der Kabelhalle mit zwei vermissten Mitarbeitern.

Nachdem die Feuerwehr Langweid die Lage erkundet hat und mit den ersten Maßnahmen begann, wurde neben der Werkfeuerwehr Huntsman und der Feuerwehr aus Rehling auch Meitingen alarmiert. Vor Ort bauten wir eine Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz zu unserem Tanklöschfahrzeug auf und speisten damit unsere Drehleiter. Diese wurde zur Unterstützung bei der Bekämpfung der Brandausdehnung im Dachbereich der Hallen eingesetzt.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die Organisation und Durchführung dieser Einsatzübung.

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Katastrophenschutzübung in Thierhaupten

Am Samstag nahmen wir an einer Katastrophenschutzübung von 79 Feuerwehrleuten und 110 Rettungsdienstkräften in Thierhaupten teil. Das ausgewählte Szenario lautete: Verunglückter 18 Meter langer Gelenkbus mit 28 Personen an Bord. Dieser kippte so um, dass er mit den Türöffnungen am Boden lag.

Über die Lüftungsluken, Heckscheibe und das Busgelenk wurden zuerst Zugänge zum Inneren des Busses geschaffen. Nachdem die Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes die verletzten Personen gesichtet haben, ging es für die Feuerwehren darum, die Verletzten aus dem Fahrzeug zu retten.

Unsere erste Aufgabe lautete die verletzten Personen über die Heckscheibe aus dem Bus zu retten. Da dieser auf der Seite lag, versperrten uns die Haltestangen immer wieder den Weg. Mit Hilfe der Rettungsschere wurden die Stangen abgetrennt und wir konnten uns von Patient zu Patient vorarbeiten und diese mit Rettungstragen aus dem Fahrzeug befreien und an die Rettungsdienstkräfte übergeben. Nachdem alle verletzten Personen befreit waren, ging es um die Bergung von zwei Toten. Diese wurden mit Hilfe unserer Drehleiter geborgen.

Ein großer Dank geht an alle Beteiligte für die Organisation und Durchführung dieser Übung.

Bilder folgen!

Übung "Höhenrettung"

Der Übungsort am Freitagabend war die Mittelschule in Meitingen. Angenommen wurde eine hilflose Person auf dem Baugerüst an der Turnhalle. Die Drehleiter konnte als Rettungsmittel nicht eingesetzt werden, da die Zufahrt nicht möglich war. Mittels Schleifkorbtrage, Feuerwehrleinen und Höhenrettungsequipment wurden verschiedene Rettungsmöglichkeiten getestet um eine patientenschonende Rettung durchzuführen.

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